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Pfahlgründung mit Schraubpfählen für ein Holzgebäude
Pfahlgründung

Pfahlgründung – die richtige Lösung für jedes Bauvorhaben

Pfahlgründungen mit Schraubpfählen ersetzen aufwändige Beton- und Rammarbeiten. Von der Terrasse bis zum MW-Solarpark.

Pfahlarten Vorteile Anwendungen Mehr erfahren FAQ
Pfahlarten im Überblick

Arten der Pfahlgründung

Pfahlgründungen leiten Baulasten in tragfähige Bodenschichten ab, wenn der Oberboden zu weich, zu wassergesättigt oder zu ungleichmäßig ist. Die drei wichtigsten Pfahlarten unterscheiden sich grundlegend in Einbaumethode, Aufwand und Umweltauswirkung.

Schraubpfahlgründung – 3D-Darstellung einer Garage auf Gründungspfählen

Rammpfähle

Stahl- oder Betonpfähle, die durch Schlagenergie in den Boden getrieben werden. Hohe Tragfähigkeit, aber erheblicher Lärm und Bodenvibration.

  • Schwere Rammanlage erforderlich
  • Erhebliche Lärm- und Vibrationsbelästigung
  • Nicht entfernbar

Bohrpfähle (CFA)

Vor Ort hergestellte Betonpfähle: Eine Schnecke bohrt sich in den Boden, beim Ziehen wird Beton eingepresst. Danach folgt die Bewehrung.

  • Schweres Bohrgerät + Betonpumpe
  • Aushärtezeit 7–28 Tage
  • Nicht entfernbar, nicht recycelbar

Schraubpfähle

Stahlpfähle mit Wendelflügeln, die vibrationsarm in den Boden gedreht werden. Sofort tragfähig, vollständig entfernbar, 100 % recycelbar.

  • 50–70 % schnellere Installation
  • Kein Beton, kein Aushub
  • Ganzjährig einsetzbar
  • Tragfähigkeit bis über 1.000 kN

Synonyme und verwandte Begriffe: Pfahlgründung, Pfahlfundament, Gründungspfahl, Tiefgründung, Pfahlgründungen, Fundamentpfahl, Gründungspfähle, Schraubpfahlgründung, Schraubfundament, Helixpfahl-Fundament, Pfahlwerk, Pfahlrostgründung.

Vorteile

Vorteile der Schraubpfahlgründung

Sechs Gründe, warum Bauprofis zunehmend auf Schraubpfahlgründungen setzen – jeder Vorteil gestützt durch reale Baustellendaten.

50–70 % schnellere Installation

Kein Aushub, keine Schalung, keine Betonaushärtung. Der Pfahl wird eingedreht und trägt sofort Last. Die Baustelle ist in Stunden statt Wochen fertig.

Bis zu 50 % geringere Gesamtkosten

Keine Frostdämmung, keine Drainage, kürzere Pfähle. Weniger Arbeitsphasen, weniger Gewerke, weniger Rechnungen – geringere Gesamtkosten.

78 % weniger CO₂-Emissionen

Kein Beton eliminiert die größte einzelne CO₂-Quelle im Fundamentbau. 100 % Stahl, 100 % demontierbar, 100 % recycelbar.

Kein Lärm, keine Vibration

Schraubpfähle werden leise in den Boden gedreht. Sicher neben bestehenden Bauwerken, in Wohngebieten und an ökologisch sensiblen Standorten.

Ganzjährige Installation

Keine Betonaushärtung bedeutet keine Wetterabhängigkeit. Schraubpfähle können zu jeder Jahreszeit installiert werden – auch im Winter und bei Frost.

Tragfähigkeit bis über 1.000 kN

Sofortige Tragfähigkeit ab der ersten Minute. Druck- und Zuglasten. Drehmomentgeprüft während der Installation für dokumentierte Qualitätssicherung.

Planen Sie eine Pfahlgründung? Wir beraten Sie.
Anwendungen

Pfahlgründungen im Einsatz

Vom Gartenhaus bis zum Megawatt-Solarpark – Schraubpfahlgründungen skalieren für jedes Projekt.

Hallenneubau auf Schraubpfahlgründung

Gebäude und Industriebau

Industrie- und Gewerbebauten, Lager, Hallen, Modulbauten, Traglufthallen, Baustelleneinrichtungen.

Schraubpfahlgründung im Solarpark

Energie- und Versorgungsinfrastruktur

Solarparks, Stromleitungen, Umspannwerke und BESS, 5G-Masten, Pipelines.

Gartenhaus auf Schraubpfahlgründung

Wohnungsbau und Kleinbau

Häuser, Hütten, Gartenhäuser, Carports, Terrassen, Stege, Heimwerkerprojekte.

Häufige Fragen

FAQ zur Pfahlgründung

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Pfahlgründungen mit Schraubpfählen.

Eine Pfahlgründung ist eine Tiefgründungsart, bei der Pfähle in den Baugrund eingebracht werden, um Baulasten in tragfähige Bodenschichten abzuleiten. Sie kommt zum Einsatz, wenn der Oberboden nicht ausreichend tragfähig ist – etwa bei weichen Böden, hohem Grundwasserspiegel oder großen Lasten. Zu den gängigen Pfahlarten zählen Rammpfähle, Bohrpfähle und Schraubpfähle.
Eine Pfahlgründung ist notwendig, wenn der Baugrund nicht genügend Tragfähigkeit bietet. Typische Situationen: weiche Böden wie Torf, Ton oder Schluff, hoher Grundwasserspiegel, große Baulasten, Hanglagen oder erdbebengefährdete Gebiete. Auch bei beengten Baustellen, wo kein Aushub möglich ist, bieten Pfahlgründungen eine effiziente Lösung.
Schraubpfähle werden vibrationsarm und leise in den Boden gedreht, während Rammpfähle durch Schlagenergie eingetrieben werden. Schraubpfähle verursachen keinen Lärm, benötigen kompaktere Geräte, sind sofort nach der Installation tragfähig und können vollständig entfernt und wiederverwendet werden. Rammpfähle erfordern schwere Rammgeräte und sind permanent.
Schraubpfähle tragen Lasten von 10 kN bis über 1.000 kN, je nach Pfahldurchmesser und Bodenverhältnissen. Sie nehmen sowohl Druck- als auch Zuglasten auf und eignen sich für Gebäude, Solarparks, Industriebau und Infrastrukturprojekte. Die Tragfähigkeit wird während der Installation per Drehmomentmessung dokumentiert und verifiziert.
Eine Schraubpfahlgründung wird 50–70 % schneller installiert als ein Betonfundament. Es entfallen Aushub, Schalung und Aushärtezeit. Je nach Projektgröße ist die Gründung in Stunden bis wenigen Tagen fertig – und sofort belastbar. Kein Warten auf Betonaushärtung, kein Verlust durch Witterungsverzögerungen.
Ja. Schraubpfähle verursachen 78 % weniger CO₂ als Betonfundamente, da kein Beton benötigt wird. Sie bestehen zu 100 % aus recycelbarem Stahl, sind vollständig entfernbar und hinterlassen keinen Aushubabfall. Das macht sie ideal für nachhaltige Bauprojekte, temporäre Installationen und ökologisch sensible Standorte.
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